In dieser Podcast-Folge spricht Fabian mit Manon Harsch über ihren beeindruckenden Weg zur Deutschen Meisterin der AK 50 Damen und den Sprung auf Handicap 0. Gemeinsam blicken sie auf die entscheidenden Faktoren hinter diesem Erfolg – von mentaler Stärke über gezielte Vorbereitung bis hin zu einer klaren Strategie auf dem Platz.

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    Darum geht es in dieser Podcastfolge:

    In dieser Podcast-Folge spricht Fabian mit Manon Harsch über ihren beeindruckenden Weg zur Deutschen Meisterin der AK 50 Damen und den Sprung auf Handicap 0. Gemeinsam blicken sie auf die entscheidenden Faktoren hinter diesem Erfolg – von mentaler Stärke über gezielte Vorbereitung bis hin zu einer klaren Strategie auf dem Platz.

    Das erwartet dich in dieser Folge:

    • Wie Manon den Sprung auf Handicap 0 geschafft hat
    • Welche Rolle mentale Stärke und Selbstvertrauen für ihren Erfolg gespielt haben
    • Warum Vorbereitung und eine klare Turnierstrategie den Unterschied machen
    • Wie sie mit Nervosität in entscheidenden Momenten umgeht

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    Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge. Heute sprechen wir darüber, der Weg zu einem ganz besonderen Titel und auch einem ganz besonderen Handicap aussah, nämlich auf Handicap 0 und zum deutschen oder deutschen Meisterin Titel der AK 50 Damen. Ich habe heute die

    Manon Harsch zu Gast und wir haben gerade so bisschen im Vorgespräch gescherzt. Sie ist schon zum dritten Mal hier zu Gast im Podcast, also hat fast schon mehr Podcastfolgen als ich jetzt hier gemacht. Wir Interviews, ich habe letzte Woche mein erstes großes Interview gehabt. ja, vielen Dank, vielen Dank, wer das noch nicht gehört hat, da einfach mal reinhorchen. Und wir haben auch im Vorgespräch einmal, wir machen das ja hier auch per Video, da haben wir dann nur die Tonspur dann natürlich einmal auf diesen deutschen Meistertitel geguckt.


    Hahaha!


    Ja, das war allerdings auch sehr gut.


    Und ich glaube, kleines neues Ziel. Chris Utamag haben wir ausgerechnet fünfmal den Titel gewonnen. Rekordmeisterin. Da schauen wir mal, was da möglich ist. Liebe Manon, erst mal herzlich willkommen. Vielen Dank für deine Zeit, die du dir nimmst, hier nochmal Gast zu sein im Podcast. Und vielleicht steigen wir mal ein. Nochmal eine ganz kurze Vorstellung von dir. Du bist natürlich schon wahnsinnig lange jetzt nicht nur bei unserem Coaching dabei, aber eben auch schon wahnsinnig lange in eigentlich gesamten Golfszene.

    Du kommst aus Baden-Baden, vielleicht noch mal ganz kurz, oder spielst du in Baden-Baden, lebst dort vielleicht noch mal ganz kurz. Wer bist du, was machst du? Und so bisschen vielleicht eine Golfgeschichte, die ja wahnsinnig spannend ist.


    Vielleicht starte ich gerade mit der kleinen Video, was ich vorhin gesehen habe. war jemand, der 104 Jahre alt Er wurde dann gefragt, wie lange er schon Golf spielt. Da waren das 75 Jahre. Dann habe ich überlegt, wenn ich 104 Jahre alt wäre und Golf spielen würde, dann dürfte ich sagen, dass ich 86 Jahre Golf spielen würde. Also schauen wir mal, ob wir es so weit bringen.


    Okay.


    Das


    Also ich spiele jetzt seit 1981 Golf, also 45 Jahre. Also ich habe noch ein bisschen Zeit bis dorthin.


    Wenn ich 104 werde, ich bin jetzt 46, ich werde 46 ganz bald, dann hätte ich 98 Jahre Golf hinter mir. Also mal schauen, ich das dreistellig kriege in meinem Leben.


    Genau, das wäre doch jetzt mein Ziel für dich oder 100 Jahre Golf?


    100 Jahre Gold. Das ist ein viel besseres Motto, als alt werden zu wollen.


    Ja, genau. Ja, also gut, ich spiele seit 1981 Golf. Da habe ich in Baden-Baden, wie du gerade gesagt hast, angefangen als 17-Jährige. Mehr oder weniger alleiniges Mädchen. war noch eine, die war zwei, drei Jahre jünger, mit der habe ich mich dann auch bisschen angefreundet. Ansonsten waren da halt nur Jungs und nicht viel Jugend. Da ging Jugend noch bis 21 damals. Da konnte ich zumindest dann Jugendrangliste auch noch spielen, obwohl ich ja mit 17 erst angefangen habe.

    Ja, dann Bad Wissi und dann halt Studium, etc., BP, Ausland und so weiter. Und dann bin ich wieder hier in alten Gefilde zurückgekommen in der Nähe von Baden-Baden, spiele ich jetzt in Baden Hills Golf und Curling Club, wo ich aber schon immer Parallelmitglied war, weil das ein kanadischer Golfclub ist. Meine Eltern als Engländer hatten da natürlich immer sehr gute Kontakte. Und dann habe ich eben da auch parallel schon gespielt seit 1982. Und

    für Deutschland, Rangliste und solche Sachen kann ich leider erst spielen, seitdem ich 50 geworden bin, also jetzt vor zwölf Jahren, da ich keine deutsche Staatsbürgerschaft hatte. Das war früher einfach so, man hat grundsätzlich die Staatsbürgerschaft vom Vater bekommen, meine Mutter ist Deutsche, da ging gar nichts drum rum und ja, und dann war ja da noch Kalterkrieg und bla bla bla und da hat einfach alles dagegen gesprochen, die deutsche Staatsbürgerschaft damals zu nehmen als Jugendliche oder junge Erwachsene. Aber dann mit 50 habe ich gesagt, so

    Jetzt will ich es wissen. Jetzt kommt die deutsche Staatsbürgerschaft hier und dann eben auch doppelte Staatsbürgerschaft. Und seitdem spiele ich eigentlich so richtig aktiv wieder, also noch aktiver als früher. Ich habe immer Mannschaft gespielt. Ich habe immer Turniere gespielt. Ich war immer fleißig dabei. Was habe ich damals gestartet? Vor zehn Jahren mit Handicap 4, 5, sowas. Das war so das Typische. Dann wollte ich unbedingt mal die Formen, die 2 Formen kommen haben. Dann hatte ich einmal die 1 Form kommen.

    Das ging dann auch ganz schnell. Da habe ich damals mit Michel Weber aus Baden-Baden zusammengearbeitet. Auch ein wirklich super guter Golflehrer. Der ist ja jetzt Manager in Baden-Baden. ja, und dann ging es seinen Weg. war ich erst zwei. Ganz am Anfang war ich zweimal zweite bei der IAM. Da kannte mich gar keiner. Also wer ist die Manon Harsch? Auf einmal wurde in Baden-Baden zweite. Das war in Bad Ems damals.


    Wer kommt da in der Weimai?


    Und dann das nächste Jahr konnte ich es nochmal bestätigen, was mich natürlich riesig gefreut hat. Ja, und dann kam Kniopi links, Kniopi rechts und Kruner, etc., PP. Und dann ging es halt dort rum. Mache ich weiter? Wie mache ich weiter? Und da sind wir dann zusammengekommen.


    Ich sehr aktiv im Curling.


    Ja, genau.


    Und dann...


    Vielleicht mal zwei, drei Sätze dazu, weil das ist ja so ein Sport, jetzt ja nicht irgendwie so im Alltag von irgendwie, sag ich mal, dem wahrscheinlich auch allgemein Zuhörer jetzt vorkommt.


    Ja, sehr gerne. Red ich da kurz zwei, drei Sätze drüber. Also ich habe 94, als ich wieder hierher kam und dann eben im Badenhils Golf und Curling Club dann wieder aufgenommen wurde oder halt in den deutschen Club aufgenommen wurde, weil die Kanadier ja dann auch weg waren, bin ich dann halt durch unser Golf und Curling Turnier zum Curling gekommen und bin einfach von den anderen


    Okay, und wir wollen das.


    Golfern angesprochen worden, hey, hast du da nicht Lust mitzumachen? ich, klar, natürlich, mache ich gerne. Und dann hat mich also gleich das Fieber gepackt. Ähnlich wie damals, warum ich Golf angefangen hatte. Du bist einfach auf dich gestellt, du kannst trainieren, du willst. Und das war beim Curling auch. Das Eis war einfach 24 Stunden da. Ich habe damals sogar in Hügelsheim gewohnt, in dem Ort hier.

    Dann bin ich halt nachmittags, da hatte ich eine Trainierausbildung gerade gemacht bei der Volksbank, da hatte ich nachmittags relativ früh frei, bin ich halt in die Eishalle gegangen im Winter und habe dann einfach trainiert und ja, bin dann relativ schnell sehr gut geworden, weil klar Ballgefühl dann eben wie bricht ein Ball oder ein Stein. Das ist alles sehr artverwandt im Grunde genommen. Und dann bin ich seit 96 habe ich dann angefangen im Jugendtraining.


    Ja?


    aktiv zu werden. jetzt dann genau 30 Jahre, dass ich jetzt Jugendtraining mache bei uns. Schon einige deutsche Meistertitel ist natürlich jetzt ein bisschen anders gelagert als beim Golfen, weil deutscher Meister beim Curling ist natürlich schon der beste von Deutschland, aber es gibt ja nicht so viele. Also die Konkurrenz ist nicht ganz so groß wie beim Golf. Aber

    Witzigerweise können wir trotzdem international auch mithalten im Curling. Also mein Sohn, wie du vorhin angesprochen hast, der ist mehrmals Deutscher Meister in der Jugend und hat dann auch Juniorenweltmeisterschaften gespielt, ist seit sieben Jahren bei der Sportbundeswehr. Also ich sage das, nennt es immer Sportbundeswehr, es heißt irgendwie offiziell anders. Sportfördergruppe,


    Sportfördergruppe nennt


    Und dann habe ich das Glück gehabt, dass ich 2016 war es, ich, bin ich von der besten Kölnerin Deutschlands angesprochen worden, ob ich Lust hätte, der Seniorenweltmeisterschaft teilzunehmen. Ich habe davor nie richtig aktiv gespielt, einfach nur halt so innerhalb von Deutschland, Turniere etc. Ja, und sind wir Vize-Weltmeister geworden, was natürlich ganz klasse war. Da war ich halt ein Teil der Mannschaft. Ich bin da dazugekommen, also nicht Ersatzmann, sondern wir haben dann auch durchgewechselt und ich

    bis auf ein Spiel, dann auch alle Spiele gespielt. Dann war es das aber. Und dann habe ich vor drei, vier Jahren bin ich wie die Jungfrau zum Kind zur englischen Mannschaft gekommen, weil ich einfach bei meinem Sohn zugeguckt habe, bei der Weltmannschaft. Dann habe ich Kontakte gekriegt zu der englischen Mannschaft und dann habe ich praktisch die englische Mannschaft aber geleitet als Mannschaftsführerin. Dann waren wir einmal neunte und im zweiten Jahr waren wir fünfte. Das war für England das beste Ergebnis ever bei der Seniorenweltmannschaft.

    Und dann haben zwei von der Mannschaft gesagt, die waren auch immer ein paar Jahre älter als ich, jetzt sind wir 60, jetzt sollen Jüngere dran, also wir haben keine Lust mehr. Deswegen hatte ich das letzte Jahr vor allem viel mehr Zeit, auch im Winter auch schon mal mit Golf zu beschäftigen. Da bin ich ja dann auch nach Nowosantipetri mitgekommen, wie jetzt diesen Winter ja auch. Und das merkt man dann natürlich schon.


    Viel Glück!


    wo wir jetzt gerade den Bogen zum Golfen wieder spannen. Weil dieses Jahr habe ich auch, Anfang März war es glaube ich, war ich auch zwei Wochen in Amerika bei meiner Schwester und danach eben Novo Sancti Petri. Und das war bestimmt auch ein großer Grund, warum ich dieses Jahr das erste Mal bei der Deutschen Meisterschaft auch schon mein Können abrufen konnte, weil ich sonst im Winter halt keinen...


    und das wird uns wieder zwingen, genau.


    Kein Golfspiel, habe ich einfach keine Zeit dazu. Wenn du drei, viermal die Woche Jugendtraining machst, am Wochenende mit den Jugendlichen unterwegs bist, dann ja.


    bleibt wenig Zeit zu, Das heißt, manchmal gehört es auch dazu, dass dann solche Dinge frei werden. Die Zeit haben wir genutzt. Das ist da mal eine spannende Sportart. Du hast ja recht, ist viel wie beim Patten, man muss ein das Gelände einschätzen und so. Das macht schon Sinn so von außen, wenn man das hört. Trotzdem ja eine spannende Sportart, weil wie du sagst, es sind wahrscheinlich ganz, ganz wenige.

    Irgendwie eine kleine Randsportart, wir sehen sie ja trotzdem. Mindestens mal vier Jahre, wenn die Olympischen Winterspiele anstehen, sind wir da ja, glaube ich, ganz gut mit dabei. Aber lass uns den Bogen zum Golf kriegen.


    Und Lümpja, würde ich schon ganz gerne anbringen, nämlich der Skipp der Herrenmannschaft, der Marc Muskatewitz, der ja jetzt im Fernsehen oft war. Der ist allerdings von uns hier, von Baden-Hills. Also der war zehn Jahre bei mir in der Jugendarbeit und dann ist er eben nach Bayern gezogen, dort sein Studium zu machen und seine Ausbildung etc. Ja, das ist tatsächlich ein Kind von uns, der Marc Muskatewitz.


    Ein Zögling für euch, das ist auch schön, eine sehr schöne Story. Wie fühlt es an, Deutsche Meisterin der AK 50 Damen zu sein?


    Ähm, super natürlich.


    Alle glauben mir, wenn ich das mal einschieben darf, wenn man so einen deutschen Meistertitel hat, da fühlt man sich besonders. Also ist es was Besonderes? Wie ist das?


    Also es ist auf jeden Fall was Besonderes. Vor allem bin ich total überrascht, wie viele nicht nur im Golfclub hier, sondern auch als ich jetzt in Freiburg war zum Beispiel, haben mich Leute dort angesprochen. Gut, Freiburg ist ja jetzt nicht so weit. Da kennt man den einen oder anderen. Aber da habe ich auch mit einem Herrn zusammen gespielt, den wir aufgegabelt haben. Mit dem habe ich auch schon mal Rangliste gespielt. Die haben das alle gelesen über Golf.de oder über Baden-Württembergischen Golfverband. Unheimlich

    wie viele Leute mich darauf angesprochen haben, auch außerhalb des Golfs, die das gelesen haben irgendwo. Die sagen, hey, da hast du ja mal richtig abgesagt und wie hast du das geschafft? Und wir wissen ja, du bist immer sehr aktiv und ja, da bin ich wirklich sehr, sehr erfreut drüber. Und insofern geht das natürlich nicht nur jetzt das Wochenende von der Deutschen Meisterschaft, wie wenn du jetzt von der Baden-Böckenberg-Rangliste kommst oder so, sondern das zieht sich jetzt seitdem durch, dass ich immer noch am Golf...

    auf dem Parkplatz angesprochen wird oder wie gesagt jetzt selbst in Freiburg, dass die Leute das gelesen haben. Also das macht natürlich schon Laune und dadurch lebt das natürlich immer wieder weiter in dir in Moment. Abgesehen davon, dass ich mir das Bild auf mein Handy gemacht habe als Bildschirmschoner, mir das immer wieder zu gegenwärtigen, was man da eigentlich geschafft hat.


    Sehr schön.


    Das ist das Entscheidende, weil es sonst im Alltag untergeht. kenne ich als Mannschaftstrainer. Man ist direkt im nächsten Termin und nächsten Turnier. Das liest man ja auch. Ich bin großer Fußballfan, aber auch von den Fußballtrainerinnen, es gibt keine Zeit, diese Dinge zu genießen. Weil steht das nächste Spiel, das nächste Training an. Das ist schön, dass du da dich von zehren kannst. Und dann auch den Zuspruch und die Anerkennung von dir ja Fremden erst mal. Oder wie du diesen einen Mann weiterentfernt Bekannten bekommst.


    Ich habe extra den Pokal auch hier schön hinten dran stehen. Den sollten wir eigentlich direkt nach der Siegerehrung abgeben. Und dann habe ich mich geweigert und gesagt, nein, das ist ein Wanderpokal und der wird mitgenommen. muss doch in Familie, Club und so weiter, der muss doch vorgezeigt werden.


    Ja.


    Gibt es da keine Duplikate wie bei anderen wertvollen Trophäen, Weltmeisterschaftslehrer?


    Das hat sogar mein Sohn mir vorgeschlagen, dass ich mir doch ein Duplikat machen soll. Wäre doch nicht wirklich so oder so ein ähnliches.


    Ja, das wäre doch mal... Ja. Also wenn ich mir die Tourspieler anschaue, wenn die ihre Trophy Rooms irgendwo zeigen und so wie Justin Rose noch ein Major fehlt irgendwo oder sowas, dass sie extra freigelassen haben als kleine Motivation, das ist doch etwas Schönes, wenn du dir das an so eine Replika machen würdest. Aber nimm uns mal mit jetzt an diesen Tag oder in dieses Wochenende. Also von Handicap 1 auf Handicap 0. Jetzt deutsche Meisterin, wenn du mal so auf die letzten...


    Super,


    Monat zurückblicks das ist jetzt ja keine Leistung die dann nur an diesem einen Wochenende irgendwo erbracht wurde die ist ja intensiv vorbereitet worden. Nur einen Unterschied hast du glaube ich schon genannt nämlich dass du im Winter etwas mehr Zeit hattest auch dich um dein Spiel zu kümmern aber was war für dich der entscheidende Unterschied der dich dann noch mal und das darf man ja auch noch mal einschieben du bist ja auch in den letzten Jahren immer schon sehr erfolgreich gewesen top 10 top 5 bei diesen Turnieren aber noch mal so diesen diesen Schritt nach vorne gebracht hat.


    Der Schritt nach vorne war einmal, dass ich im Herbst angefangen habe bei deinem Fitnesstrainer bei Kai Fusser regelmäßig mitzumachen. ich sage immer, ist jetzt nicht jeder machte 10 Kniebeuge und dies und das jenes, sondern es geht da wirklich die Qualität der Bewegung, Gewichtsverlagerungen und dann machen wir immer Übungen dazu, damit man es lernt zu spüren.


    Mhm.


    einfach nur mal vom Körper her. Was tut sich denn da eigentlich? Wo will ich eigentlich hin? Und er sieht uns ja dann online und greift dann auch immer ein und erklärt einem dann, was er jetzt sieht und wo man dann drauf achten soll. Das macht richtig sehr viel Spaß, weil es eben wirklich die Qualität der Bewegung geht. Und da habe ich auch schon das ein oder andere in meine Aufwärmübungen mit reingenommen.

    dass ich das also auch auf der Dragonwage, bevor ich den ersten Ball schlage, dass ich da wirklich über dieses Zentrum schwingen, diese Straight Rotation, einfach nur mit dem Balleimer, dass ich da mir am Anfang vor dem Training das einfach so in Tai Chi Golf noch mal so bisschen vergegenwärtige. Das war das eine. Und das zweite war auch, dass ich dann bei Justin in das Metall Training gegangen bin. Ich meinte, und ja, es ist nicht ganz falsch, dass ich auf jeden Fall

    schon mental immer sehr stark war. Das war immer meine große Stärke. Clubmeisterschaften, Rangliste in Baden-Württemberg. Ja, wenn ich dann am Führen war, war es schwierig mir, die Butter vom Brot zu nehmen. Also gerade bei der Clubmeisterschaft haben schon einige daran glauben müssen. Da bin ich wirklich bekannt dafür bei uns hier in der Gegend. Aber...

    dieses an sich selbst Glauben. Ich habe die letzten Jahre nicht daran geglaubt, dass ich wirklich ganz vorne mitspielen kann. Klar, ich war zweimal Zweite bei der IAM. Da war ich halt Nobody, der da einfach aufgespielt hat. Ich fand Baden-Ems, der Golfplatz ist zwar sehr schwer, aber ich fand ihn super, weil er mich so auch ein bisschen an Baden-Baden, Bad Visse und so erinnert hat, auch so ein Waldplatz und schräg und überhaupt. Und ich habe immer ...

    irgendwo mitgespielt, war immer so Platz 5-7 meistens. Aber habe nicht wirklich daran geglaubt, dass ich ganz vorne mitspielen kann. Und da hat also auch der Justin sehr viel Dienste geleistet. Einmal, ich glaube, das war das erste Mal, wo ich überhaupt drin war, das war letztes Jahr direkt vor der IAM eigentlich, hat er mich halt gefragt, ob es theoretisch möglich ist. sag ich, ja, rein theoretisch ist es schon möglich, wenn ich ein gutes Wochenende habe und die anderen halt nicht das beste Wochenende, dann ist das schon möglich.


    Ja, und hast du Bock drauf? sag ja, natürlich hab ich Bock drauf. Und einfach, das hatte ich mir dann auch aufgeschrieben, dann auch mitgenommen. Und genauso war es jetzt vor der deutschen Meisterschaft. Da ging es eigentlich drum, das, was ich mit dir schon vorher erarbeitet hatte, das golfe ich. Wo habe ich meine Stärken und Schwächen und wohin wollen wir, also worauf wollen wir uns darauf konzentrieren? Dass er mir noch mal ganz klar gemacht hat, dass ich da stehe.

    weil ich da stehe, weil ich ich bin. Und ich soll nicht immer nur bei den anderen danach gucken, dass die so lange dreifhauen, weil ich bin halt jetzt nun mal nicht der Longhitter. Und das ist halt auch meinem Knie ein bisschen zur Schuld, weil der Körper gibt halt nicht 100 Prozent Gas, wenn er weiß, dass da was passieren kann. Weil wenn du halt mal so eine Knie-OP hattest. Es ist natürlich schon viel, viel besser geworden. Wir haben ja auch technisch ein bisschen was geändert, was es auch leichter macht ist fürs Knie.


    Mh.


    Aber einfach daran zu glauben, warum habe ich denn mein Handicap? Warum spiele ich denn sowas? Weil ich einfach meine Stärken und meine Schwächen habe und dass ich mich darauf konzentriere. Und das war auf jeden Fall der Unterschied in Felderfing, dass ich da...

    mich nicht habe eindrucken lassen, wenn die anderen wieder 20, 30 Meter an mir vorbeigeschossen haben und die dann mit einem kurzen Eisen aufs Grün geschlagen haben, weil beim Eisen brauchen sie dann auch wieder weniger Schläger, sondern ich habe halt mein Holz 5 abgeschlagen, weil es dann gerade da der breite Teil war und ich habe dann halt mein Rescue hinterher gehauen. Und wir haben beides Grün nicht getroffen, aber ich gehe dann halt in vielen Fällen mit Chip Tatt vom Grün und die

    konnten, sind da mit diesem Art Vorgrün, mit dem dicken Nichts recht gekommen. Die haben dann halt auf Chip-Zweipad gebraucht oder noch mehr. Einfach dieses sich auf sich konzentrieren. Was kann ich? Und das mache ich jetzt. Mir war es egal, was die anderen machen, wie die an mir vorbeigehauen haben. Und da habe ich früher eher noch gedacht, sind schon so weit vorne und ich muss jetzt wieder hinterherjagen und so weiter.


    Die wird da sein.


    Das war jetzt bei der Deutschen wirklich absolut ein ganz großer Teil, glaube ich auch.


    Ja, spannend. Hat dir geholfen, du warst ja im letzten Jahr in der Tschechei, also Tscheche war das, ne? Wo du geboren hast? Tscheche, ne?

    Da hast du die internationalen Amateurmeisterschaften Tschechien gewonnen. Auch viele deutsche Teilgenommen, auch viele deutsche Spielerinnen, die ja schon lange auch erfolgreich dabei sind, auch jetzt wieder dabei waren. Hat dir der Erfolg geholfen? Auch dieses Durchziehen am Ende? weiß, die Franka Fehlauer war im Flight mit dir, die ihn deutlich länger als du haust. Ganz liebe Brose, die Franka auf diesem Weg hier, die auch eine tolle und lange erfolgreiche Spielerin ist. dir das geholfen, diese Erfahrung, das dann auch wirklich ins Ziel zu bringen, durchzuziehen? Weil, das ist ja spannend. Du bist, glaube ich, Rekord.

    Clubmeisterin bei dir im Club, du spielst schon ewig lange mit, du hast auch in anderen Sportarten die Erfolge gehabt. Also da würde man jetzt von außen sagen, hey, okay, die Manor ist schon so erfahren und so lange dabei, die weiß, was los ist da. Aber dass dann trotzdem dieses Quäntchen Überzeugungen fehlt, ist ja spannend eigentlich.


    Ja, also Tschechien hat mir auf jeden Fall geholfen. Also es war ein tolles Turnier und habe ja dann, glaube ich, mit drei Schlägen gegen die Franke gewonnen. Sie selbst hatte mich auch gelobt, dass sie das Gefühl hatte, dass ich auch schon länger geworden bin. Die anderen Spieler haben eigentlich schon immer mein kurzes Spiel gelobt, das auch mein Patten, wobei wir ja immer in der Statistik sehen, dass ich da eigentlich noch am meisten rausholen kann in Anfangszeit. Genau.


    Ich kein neues, kein neues Passiv.


    Ja, ist so ein Zusammenspiel. Bisher war es halt immer am Ende der Saison. Deswegen war ich gerade letztes Jahr war ich eigentlich schon ein bisschen traurig, aber da war ich halt einfach in der Rangliste Nummer 8. Da muss mich keiner mitnehmen zu irgendeinem Vorbereitungslehrgang, dass ich halt zum Ende der Saison immer meine besten Ergebnisse gespielt hatte. Und das war natürlich jetzt auch die Tschechei und dann kommt halt die Baden-Württemberg-Meisterschaft und Klubmeisterschaften so weiter.

    Ja, dieses Jahr einfach auch dieses Wissen in Amerika schon zwei Wochen ein bisschen Gras unter die Füße gebracht und dann eben in Nowo haben wir auch wieder intensiv miteinander trainiert. Ja, und dann ein Zusammenspiel von vielen Dingen, die einem dann einfach helfen, weiterhin nach vorne zu schauen und an sich zu glauben. Und ich glaube wirklich, dass diese ein, zwei Sessions, die ich da kurz vor der Deutschen hatte, wo mit Justin

    wo er dann immer wieder betont hat, warum machst du das, wo sind deine Stärken, wo sind deine Schwächen und spiel deine Stärken aus und glaub an dich. Du bist in der Rang in der Mädeliste, was war ich da Nummer 4 oder was? Dann hat er gesagt, warum sollst du nicht unter die ersten 5 kommen oder mindestens mal unter ersten 3. Warum bist du da? Weil es sind natürlich immer kleine Mosaiksteine, die sich dann auch langsam aufbauen.

    Das weiß ja jeder, umso niedriger du bist im Handicap, umso kleiner sind die Steps, du machen kannst. Oder dass du das merkst, was sich da eigentlich tut. So war ja im ersten Jahr, 2024, wo wir zusammengearbeitet war ich am Ende der Saison, ja, okay, ich hab schon das Gefühl, da tut sich was, aber irgendwie die Ergebnisse haben es noch nicht so richtig gezeigt. Dann haben wir uns ja entschieden, dass wir auf jeden Fall weitermachen. Und dann letztes Jahr kamen dann ja auch schon die viel besseren Ergebnisse durchweg.

    Und ich habe jetzt glaube ich das schlechteste was bei mir in dieser Handicap Liste ist, ist glaube ich drei oder vier über. Also in letzten 20, ne eine sieben, sieben oder acht über ja. Aber ansonsten alles so drei oder vier über und besser. Das ist ja nicht so unbedingt, ich bin ja auch nicht die, die jetzt...


    Mods-mäßig Unterpaar spielt und dann aber wieder weit über 80, sondern ich bin halt nun mal die beständige Spielerin und dann zeigt sich das auch bisschen langsamer.


    Da sind wenig Schwankungen drin, aber nicht umsonst hast du dich jetzt auf diese Saison von 1 bis 0,9, glaube ich, reingestartet, mit 1,0 jetzt auf 0 runter gespielt. Also entscheidender Unterschied tatsächlich, ich sage mal, das Thema Fitness mit aufgenommen, mental noch mal verstärkt, die Saisonvorbereitung intensiver genutzt über unser Training, deine privaten Aufnahmen in Amerika.

    und auch nochmal unsere Saisonvorbereitungsreise nach Spanien, nach Novosibirsk, das ist spannend. Was ist mal aus der Vorbereitung, also aus der direkten Saisonvorbereitung zu den deutschen Meistertiteln oder Meisterschaften direkt gekommen? Es sind drei Runden, die da gespielt werden, also drei Turnierrunden plus Proberunde. Nehm uns damit. Wie hast du dich da gefühlt? Wann hast du gemerkt, hier kann was gehen?

    Und wie bist du dann vor allem mit diesem, hier kann was gehen, umgegangen? Weil das finde ich jetzt nämlich ganz spannend, weil das ist ja das, was alle, die jetzt zuhören, für sich mitnehmen können. Dieses, jetzt kann was gehen heute, kennen alle an Loch 15, heute kann was gehen und dann wird angefangen hochzurechnen und dann geht leider nicht mehr so viel. Das heißt, das was viele in einer Runde mal erleben, ist dann ja über so ein 3-Tages-Tournier vielleicht auf mehrere und auf einen längeren Zeitraum, ich sag mal...

    Dann spielt man mal früh, dann hat man den ganzen Tag und spielt am nächsten Tag spät erst. Da sind dann auch mal ganz andere psychologische Effekte mit drin. Nimm uns da mal mit. Wann hast du gemerkt, hier geht was für mich? Wie bist du da denn umgegangen? Und wie ist das auch so auf der Runde gegangen?


    Wie war erste Runde?

    Dann habe ich sogar schon das erste Foto gemacht mit dieser Liste da, mit Zeigefinger da drauf, wo man steht. Das habe ich sogar zum Schluss vergessen, nach der Siegerehrung so weiter da dieses Scoreboard noch mal aufzunehmen, wo dann tatsächlich, aber bei dem Siegerfoto sieht man es hinten dran. Und ja, da habe ich dann schon gedacht, okay, erste Runde, super und jetzt aber...

    dein Golfer ich. Wir haben da öfters darüber diskutiert, dass ich immer meinte, mache aus Meisterschaft nichts Besonderes, aber letztendlich hast du doch recht gehabt, dass du einfach von dieser Vorbereitung, Kleinigkeiten, wie man dann doch anders macht bei einer Meisterschaft als bei einem normalen Turnier, dass du immer gesagt hast, du spielst nur Golf, du spielst nur Golf, du spielst keine große Meisterschaft, du spielst keinen Turnier, du spielst keine Privatrunde, du spielst nur Golf. Und das habe ich da


    Ja.


    in der Vorbereitung auch versucht immer umzusetzen und mir das immer wieder vorzustellen. Und da bin ich dann am nächsten Tag einfach rausgegangen, habe gesagt, so und jetzt spielst du einfach ganz normal Golf und habe mich auch da nicht beeindrucken lassen von den anderen. Und da waren wir dann schlaggleich nach der zweiten Runde mit der Christina Eich und

    Ja, dann war das natürlich erst einmal im zweiten Tag schon, dieser Leading Flight hatte ich ja auch noch nie. Und dann am dritten Tag im Leading Flight habe ich nur gedacht, ok, komm, Christina hat letztes Jahr die IAM gewonnen. Du spielst jetzt einfach dein Ding und guckst nicht rechts und guckst nicht links. hab dann, ok, am ersten Loch noch mit einem super, super Chip einen Boogie gekratzt.

    Am zweiten Loch hatte ich ein bisschen Nervosität. Das waren ein drei. Super aufs Grün gehauen. Die anderen beiden nicht. Zumindest die Christina nicht. Die war dann rechts weg. Ich machte dann drei Pads. Der erste Pad war super. Am zweiten Pad hatte ich echt die Nervosität gespürt. Ich habe dann nur mit mir geredet. Geil, jetzt spürst du endlich mal die Nervosität. Es ist was Schönes. Bleib einfach dabei. Dann habe ich mich aber so in dem Moment mit

    mir selbst beschäftigt, dass ich das super finde, dass ich jetzt nervös mal bin, Anführungszeichen, ja diese Butterflies spüre, dass ich mich nicht mehr auf den Pad so richtig konzentriert hatte. Dann ging der halt vorbei. Aber ich habe mir da keinen Stress gemacht und in dem Moment habe ich gesagt, dir tasse dich halt so arg mit dir selbst beschäftigt, den Pad machst du normalerweise, das war also wirklich ein kurzer Pad, einfach locker weiter.

    Als dann meine Mitspielerinnen am nächsten Loch beides bogey gespielt haben und ich spurte an einem Loch, wo vor allem die Christina versucht mit dem zweiten aufs Grün zu haben beim Par 5, da hatte ich gar keine Chance. Dann habe ich nur gedacht, ich mache jetzt meinen Gap-Batch oder Sand-Batch, ich das gespielt habe, ich haue das einfach an den Stock und dann schauen wir mal, wer näher dran liegt zum Schluss. Dann habe ich spurte gespielt und die haben beides bogey gespielt.


    Das hat mir dann so viel Selbstsicherheit wiedergegeben, dass ich mein Spiel spiele und es vollkommen egal ist, was die anderen machen, dass ich ab da einfach nur noch abgespult habe. Und die anderen mussten, habe ich mir immer gesagt, die anderen müssen doch jetzt kommen. Jetzt habe ich mit drei Schlägen Vorsprung geführt nach dem dritten Loch. Okay, die anderen sind ja dran. Du musst gar nichts. Du spielst einfach nur dein Spiel und du hattest mir ja auch auf den Weg gegeben. Okay, die ersten neun Loch spielst du rein. Zählspiel.


    Vielen


    Vorsichtig, einfach nur deine Strategie, was wir alles ausgemacht haben. Und auf dem zweiten Neuen hattest du mir noch auf den Weg gegeben, kannst du dann natürlich je nach Stand dann auch noch in Lochspielmodus mal übergehen, mal angreifen, mal nicht angreifen. Aber das brauchte ich dann nicht, weil dann habe ich mir zehn Schlägen Vorsprung geführt nach neun Loch, weil ich habe einfach dann wieder zwei über paar gespielt, wie die ganze, wie alle drei Tage auf dem ersten neuen Loch. Die ersten neuen Loch waren für die anderen eher die schwierigen Löcher.

    Und für mich waren die zweiten noch eher die schwieriger Löcher, weil die halt viel länger waren. Die ersten sind eng und die zweiten sind lang.


    Aber lass uns da noch mal ganz kurz einhaken, weil das ja ganz spannend auch für alle die Turniere spielen. Einmal dieses Thema Nervosität. Viele glauben ja, sie müssten diese Nervosität wegdrücken. Du hast da was ganz Spannendes gesagt, wie du damit umgegangen bist, nämlich dass du gesagt hey cool, jetzt ist endlich da die Nervosität. Eigentlich ist es ja das, wofür ich es tue. Also dass ich in der Situation jetzt bin und...


    Genau.


    Ob das jetzt die deutschen Meisterschaften sind, ist ja mal Dienstagsdaben, Mittwochsherren, Seniorengolf, Jugendgolf, ist ja im Grunde egal. Die Situation ist ja dieselbe nur in einem anderen Kontext sozusagen. Das fand ich, finde ich ganz spannend, weil eigentlich geht es darum zu sagen, geil, ich bin nervös, cool, ich habe diese Spitterlinge im Bauch, was du gesagt hast, heißt ja im Grunde nur, ich bin gerade voll im Hier und Jetzt. Viele verwechseln das, glaube ich, mit Angst vor dem Tag oder vor der Runde oder vor dem Schlag, aber im Grunde heißt es ja nur...

    Wow, ich bin hier und jetzt, ich total aufmerksam, ich bin genau da, wo ich sein will. Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, was alle mitnehmen dürfen, zuhören. Dieses, cool, herzlich willkommen, Nervosität, ja? Schön, dass du da bist. Also, das ist ja ganz anderer Umgang damit. Und hat dir wahrscheinlich dann ja geholfen, auch diese Situation noch mal ganz anders zu organisieren. Anstatt daraus einen schlechten Patt zu machen, Anführungsstrichen zu sagen, okay, jetzt war ich nervös, cool, ich war gerade nur damit beschäftigt. So, jetzt machen wir aber weiter hier, oder? Also, ist das was?


    Genau. Das erste Mal, zumindest jetzt in den letzten Jahren, wo ich das erfahren habe, war vor zwei Jahren bei der Klubmeisterschaft. Da ging es tatsächlich darum, an der 18 zu gewinnen am letzten Tag. Und da musste ich irgendwie, ich weiß nicht mehr, zwei, drei Meter paddlochen. Ansonsten hätte es sein können, dass wir ins Stechen gehen, weil meine Mitspielerin musste ja auch noch padden. da war ich auch nervös und habe dann schon vorher irgendwie so leicht Gänsehaut gekriegt.

    Dann bin ich aber noch mal vom Ball weg, aber gar nicht deswegen, sondern bei uns ist ja der Flughafen, da kam gerade ein Flugzeug und dann gehe ich immer vom Ball weg. Da haben die Leute schon gedacht, ich gehe weg, weil ich nervös bin. Aber ne, das war es gar nicht. Und dann, ich habe mich in dem Moment so gefreut über diese Gefühle, weil klar, ich bin Rekord-Klubmeisterin bei uns, also jetzt 38 mal insgesamt über die ganzen Jahre. Aber trotzdem ist jede Klubmeisterschaft wieder was Neues. Du spielst gegen andere Gegner, gegen...

    immer wieder irgendwelche jungen Spieler, hochkommen, wo du dich behaupten musst. Und da war ich richtig glücklich, habe gesagt, okay, heute über Instagram siehst du so viele Videos über das. dadurch, dass ich seit 30 Jahren Jugendtrainerin bin im Curling, aber im Golf habe ich ja auch einen C-Trainer, da habe ich auch immer viel Betreuung gemacht, dass ich dann einfach das irgendwo mal gehört hatte, gelesen habe, gesehen habe, wo die das eben erzählt haben, hey cool, ich habe Gänsehaut, ich bin

    Geil, dafür habe ich die ganzen Jahre trainiert, dass ich jetzt da stehe, dass ich sowas erleben darf. Und das mache ich tatsächlich auf dem Golfplatz auch manchmal, wenn ich jetzt so privat spiele und ich habe jetzt so ein, zwei Meter Pad, dass ich mir dann vorsage, komm, der ist für die Deutsche Meisterschaft oder der ist für die Clubmeisterschaft, dass ich das schon geübt habe, dass das gar nichts Neues ist. Dass wenn ich dann an diesen Pad rangehe, ich versuche mir selbst beim Training ab und zu Druck zu machen, dass ich


    Schönen


    so ein Pad dann einfach weiterhin konzentriert padden kann. Da habe ich halt auch aus, wie gesagt, Instagram und sonstigen Seminaren auch, die ich gemacht habe, viel gelernt schon.


    Das hört man ja auch immer wieder, vor allem von Einzelsport-Landtelspielern oder auch Golfern vor allem, die dann sagen, ich habe diesen Puzzle to Master, den haben die schon hundertmal für sich im Fernsehen kommentiert und selber gemacht. Ich weiß gar nicht, das letzte Mal gelesen hat, der hat gesagt, ich habe das tausendmal schon durchgespielt. Spannend, da hilft das ja, weil am Ende kannst du dir nicht unterscheiden, ob es jetzt wirklich ist oder ob es nur gespielt ist.


    Was mir vor kurzem eingefallen ist, und zwar wird es doch auch so gesagt, du sollst dir die Fake it until you make it. Dass du dir eben, wenn du im Bett liegst, irgendwie stell dir vor, du hältst den Pokal hoch und solche Geschichten, dass du das schon mal alles erlebt hast.

    Das habe ich diesen Winter tatsächlich das erste Mal gemacht. Nach dem deutschen Meistertitel ist mir das wieder eingefallen, dass ich das im Winter öfters mal gemacht habe, dass ich im Bett gelegen bin und habe gesagt, soll ich mir jetzt vorstellen, ich bin deutsche Meisterin oder IAM oder sowas und ich kriege jetzt hier einen Pokal in die Hand gedrückt. Ich denke mal, sind ganz viele, wie vorhin schon mal gesagt, Mosaiksteine, die dann so zusammenkommen und ich bin halt jemand, ich mache etwa ganz oder gar nicht. Und deswegen selbst wenn ich im


    Das ist schon die Frage.


    Winter kein Golf spiele, dann beschäftige ich mich trotzdem mental damit, dass ich dann irgendwelche Sachen anschaue, beim Justin reingucke, wann immer ich kann, weil da habe ich eigentlich Curling auch zur selben Zeit. Aber das war auch interessant, dass sie das mit dem Pokal hochhalten. Das hatte ich schon mal so geträumt, mehrmals in Anführungszeichen.


    Ja.


    Also ich glaube auch, eine Übung bei uns in einem der Trainingsberater ist ja auch tatsächlich zu sagen, schreib mal deine Siegerrede, dass du die schon mal vorbereitet hast. Weil ich glaube tatsächlich ist ja das Sprechen vor Fremden für einen Großteil der Menschheit die größte Sorge, die sie haben können. Und ich möchte gar nicht wissen, wie viele deutsche Meistertitel oder auch andere Titel schon auf die letzten paar Löcher verspielt worden sind, weil sich auf einmal jemand beschäftigt hat damit so, Gott, jetzt muss ich ja gleich irgendwie eine Rede halten.

    was sage ich denn überhaupt? und auch da schon wieder in der Zukunft war und das ist was du gerade gesagt hast, dieses Visualisieren, ich bekomme diesen Pokal überreicht, zeigt oder visualisiert ja im Grunde nur, dass ich das alles schon mal durchlaufen habe, dass der Körper also dann in dem Moment sagt, ja ist ja eigentlich ganz normal, ja gleich kriegen wir den Pokal hier, ich sag's mal so bei spitz so ein bisschen. Das andere was ich aber spannend fand ist, dass du dann an diesem Loch nach diesem Dreieck mit diesen Nervositäten

    gesagt hast, ok, habe beobachtet, die hauen jetzt irgendwie da Richtung grün und können den auch dahin bekommen mit dem zweiten auf dem Paar 5 und für dich bewusst gesagt hast, ok, das ist alles ganz schön was sie machen, aber nein, ich spiele mein Spiel.

    Kannst du da noch mal drauf eingehen? Das finde ich auch ganz wichtig für alle, jetzt zuhören. Weil jetzt habe ich natürlich immer zwei, drei Mitspieler, Mitspielerinnen im Fly, die natürlich mich auch beeinflussen und die vielleicht irgendwie ein anderes, ein besseres, ein schöneres, wie auch immer, Golf spielen, was man individuell bewertet. Wie wichtig war das für dich? Und dann dieses, ich spiele mein Spiel. Also das ist ja so ein bisschen wie Scheuklappen aufgesetzt und mir egal, was die anderen machen. Das finde ich ein ganz wichtiger Punkt, ...

    der ja im Grunde wiederum jeden Golfer, jeden Golf-Friend draußen betrifft, ob es jetzt nochmal Deutsche Meister, Ryder Cup, irgendwas ist es ja immer dasselbe Prinzip, irgendwo was da greift. Können wir uns da nochmal drauf eingehen, weil das finde ich extrem wichtig.


    Angefangen hat es vor zwei Jahren, als wir das erste Mal direkt zusammengearbeitet haben, direkt vor der Europameisterschaft in Kikuoka. Da hattest du mit mir die Strategie durchgearbeitet. wir müssen ja immer erstmal in B-Brassi selbst das bearbeiten und dann guckst es an und schickst uns dann ein Video dazu und sagst noch hier, pass mal auf bei dem Loch, für die Strategie-Fahne. Genau, an dem Loch, pass mal hier auf, wenn die Fahne da steht, dann spiel lieber dahin und so weiter und so fort.


    zur Strategie, zur möglichen Strategie des Platzes, Gameplan.


    Da hatten wir das erste Mal darüber gesprochen, dass wenn das jetzt so ein langes Paar 4 ist, wo ich denke, ich kann hinkommen, hätte ich früher, trotz meines guten Händegads, und habe ich immer versucht mit dem Holz 5 oder wie auch immer ans Grün ranzukommen, auf die, wie auch immer. Und da hast du mir beigebracht, nein, wir versuchen das gar nicht, wir spielen vors Grün an dem und dem und dem Loch.

    Bei dem kannst du es versuchen und bei kannst du es versuchen. Aber wir müssen jetzt kein Holz 5 über den Bunker oder wie auch immer, oder da links ist noch Wasser, da aufs Grün bängeln, sondern an den Löchern nehmen wir uns vor, du spielst nur ein Eisen oder ein Rescue vor, dieses Hindernis, was es auch immer ist. Und dann nimmst dir eine bestimmte Länge vor. Bei uns waren es Kiko Oka die 40-50m Schläge.

    dass du bis zur Fahne 40-50m hast, das heißt, dass du jedes Mal denselben Annäherungsschlag machst. Dann bin ich oft genug auch mal mit einem Paar runtergegangen. Das war das erste Mal, wo ich das gelernt habe. Wie gesagt, ist jetzt zwei Jahre her. Seitdem spiele ich immer nach dieser Art. Und bei der Deutschen war das jetzt am dritten Loch, aber da hätte ich keine Chance gehabt, hinzukommen. Das war jetzt ein Loch, wo ich gedacht habe, okay, ist halt so.

    Und am nächsten Loch, da war es aber wirklich schon, ich glaube es war am ersten oder war es am zweiten Tag so ein Eye-Opener. Ich musste als drittes abschlagen. Die beiden, das waren zwei Longhitter, hauen ihren Drei in einem ganz engen Loch. Also rechts war wirklich Wald, also nicht abgesteckt, sondern richtig Wald. Links ist so abgestecktes Hinderniswald.

    Die hauen ihren Drive darunter, haben ihn gut getroffen. Aber in der Proberunde habe ich gesehen, wie meine Mitspielerinnen rechts im Wald lagen. Da war finste Nix. Dann hatte ich mir ausgedacht, ich spiele nur ein Holz 5. Das zwar ein langes Loch, aber dann haust du halt, rechts ist viel Platz, links war Wasser vor dem Grün. Dann haust du deinen Rescue da rechts vor das Grün oder vielleicht mal ein Holz 5. Dann gehst du auf Chip-Patt.


    Ja.


    Die hauen beide ihren Treif runter und eigentlich ist mein Treiber ja auch recht gerade. Und dann habe ich überlegt, spielst jetzt einen Treiber. Und dann habe ich gedacht, Fabian killt dich, wenn du jetzt deinen Treiber rechts in den Wald haust. Und ich natürlich selbst auch. Dann habe gesagt, nee, okay, komm. Dann habe ich gesehen, wo die lagen mit ihrem Treif und habe gesagt, die haben da jetzt irgendwie ein relativ kurzes Eisen.


    Haha!


    Dann habe ich mir überlegt, war am zweiten Tag. habe gesagt, du hast am ersten Tag so gut wie kein Eisen in der Länge aufs Trünen gehauen. Das wäre für mich dann ein langes Eisen gewesen. Du hast die ganze Zeit Rescues geblieben. Komm, hau dein Holz 5 runter. Da ist es auch noch bisschen breiter. Und dann haust du halt noch mal ein Rescue und dann eventuell Chip-Hut. Ja, es war auch noch nass. der zweite Tag. War auch noch feucht morgens. Ich hau da mein Holz 5, der aufgekommen liegen geblieben. Ich habe sogar ein Holz 5 nachgejuckelt.

    lag man irgendwie hinterm Grün, das Vorgrün ist da immer total dick, aber das macht mir nix. Und die haben kurz das Eisen gehabt und haben das Grün auch nicht getroffen. Dann hab ich nur gedacht, geil, du hast deine Strategie gefahren und ich bin dann halt mit Chip Part runter, die eine glaub ich auch mit Partie, die andere mit Boogie. Da hab ich halt einfach wieder vor Augen geführt gekriegt, meine Strategie ist meine Strategie und ich spiel einfach dahin.

    so dass für mich der nächste Schlag am einfachsten ist.


    Das ist eine richtig wichtige Denkweise. Am einfachsten heißt es ja nicht, ich spiele möglichst nah ans Grün und habe einen kleinen Chip, sondern welchen Schlag kann ich für mich am besten spielen, wo ist bei mir die größte Chance. hast vorhin gesagt, die Eisen habe ich die ganze Zeit nicht aufs Grün gekriegt. Okay, da muss ich mich jetzt gar nicht in die Situation einführen.


    Ich hab gar keine Gappen.


    Ja genau, aber das wäre die erste Schlag in dieser Form Und das ist extrem wichtig. Auf der einen Seite, auf der anderen Seite hast du gerade was angesprochen. Wir machen das jetzt bei Vibressi. Kann ja jeder auch über ein normales Birdie-Buch machen. Du hast dir ja im Vorfeld vor der Proberunde sogar schon Gedanken gemacht, wie will ich diesen Platz spielen. Wir nutzen Vibressi als Software, da kann man eine Strategie anlegen. Wie bei so Birdie-Buch, kann man gucken, wo schlage ich hin. Dann sieht man auch, wie weit ist das.

    Inwieweit hilft dir das bei solchen Turnieren vielleicht auch schon in der Situation selber gar nicht mehr eine Entscheidung treffen zu müssen, weil sie schon im Vorfeld getroffen worden ist? Was die Schlägerwahl angeht oder zumindest was die Richtung angeht. Schlägerwahl kann sich ja noch mal aufgrund von Wetterbedingungen auch ändern. Aber was die Richtung, was den Landessport, was vielleicht auch den Winkel angeht.

    Kannst du es dann aber mit reinnehmen? Das hört sich jetzt irgendwie so simpel an. Hier habe ich meine Strategie wie Bressi gemacht und so. Aber das ist ja jetzt mehr als nur, ich habe mal ein paar Kreuzchen gemacht, wo ich hinschlage.


    Du beschäftigst dich auch mental schon damit. Das ist glaube ich auch ein großer Punkt. ist nicht nur, dass du die Strategie gemacht hast, sondern du beschäftigst dich ja schon mit dem Platz im Vorfeld. Und dann kannst du natürlich auch gewisse Schläge trainieren, wo du weißt, also jetzt zum Beispiel bei der IAM Düsseldorf, den habe ich ja letztes Jahr schon mal gespielt. Ich war jetzt auch noch mal vor zehn Tagen dort und habe ihn einfach nur mal privat gespielt, damit ich das noch mal so im Kopf habe und dass ich jetzt eben in den

    Wochen davor nicht gezielt darauf vorbereiten kann. Wir haben es davon in Part 3 gehabt. An welchen Part 3 schlägst du welches Eisen ab oder welches Holz. Und dann gehst du halt bei euch irgendwo auf den Platz und stellst dir die Situation vor und spielst dann halt dieses Loch. Und dann brauchst du natürlich auch viel weniger Konzentration dort auf dem Platz während der Runde, wenn du schon so ein genaues Bild hast. Also du hast natürlich die Proberunde dann nochmal.

    Aber schon bei der Proberunde brauchst du auch weniger Konzentration, weil du hast dich mit dem Platz schon auseinandergesetzt in gewisser Weise. mal rollt es brutal, mal ist es nass. Da gibt es noch mal Riesenunterschiede. Das Raufen runter hat ja B-Brushy mittlerweile auch drin. Aber die Abschläge stimmen vielleicht auch mal nicht immer 100 Prozent. bei uns zu Hause zum Beispiel bringen sie an Platz an Loch 2 einfach den Damenabschlag nie an die richtige Stelle. Kann auch mal passieren. Aber sie sind immer froh, wenn man ihnen das schreibt.

    Und natürlich gibt es dann noch mal Unterschiede. Du darfst jetzt nicht davon ausgehen, wenn ich jetzt da in B-Brushy oder in welchem Programm auch immer die Strategie vorbereitet habe, dass das dann das Nonplusultra ist. Vor Ort sieht es vielleicht noch mal ganz anders aus. Dann ragt halt der eine Baum viel mehr rein oder der eine Baum ist gefällt worden und so weiter und so fort. Das muss man natürlich dann noch mal offen genug sein, wenn du dort hinkommst, dass es ein Loch auch mal ganz anders aussieht als das, was du vorbereitet hast.

    Aber im Großen und Ganzen kann man sich schon sehr gut damit beschäftigen und sich schon vorbereiten. Vorbereitung ist das halbe Leben, sagt man doch,


    Ja, gute Planung ist irgendwie sowas. Ich glaube, das Entscheidende dabei ist natürlich... Ich vergleiche das immer mit einem Navigationssystem am Ende des Tages. Ich gebe ein, ich will von Bremen nach Frankfurt fahren. Das Navigation sagt mir, das sind 500 km und 5 Stunden, was weiß ich was. Gebe mir den optimalen Weg vor und natürlich kann sich...

    auf der Fahrt selber ja was verändern. Also da kann ein Stau sein, kann ein Unfall sein, ich muss vielleicht nochmal pipi oder sowas, ja, sodass irgendwie da vielleicht irgendwas, man vielleicht mal umfahren muss. Und genauso ist das auch meine Idee dabei, dass du schon eigentlich, du hast einen idealen Weg und du hast das alles schon mal bei dir irgendwie einprogrammiert und vor allem das, was du sagst, du musst mental weniger Entscheidungen treffen. Mach ich jetzt doch so oder so, ne? Also das ist ja wie schon quasi so ein Blueprint für die Runde. Und dann glaube ich fällt es auch einfacher eben auf entsprechende

    Ja, wie beim Navigationssystem, auf einen Unfall, auf eine, keine Ahnung, eine Sperrung, wie auch immer zu reagieren, weil ich ja weiß, selbst wenn ich es umfahre, das ist der Weg, wieder auf meine Linie zu kommen. wenn ich das jetzt noch mal so ein bisschen in dein Bild reinbringe. das heißt, diese Vorbereitung hat dir geholfen, eben die Proberunde effizienter zu spielen am Ende, weil du schon dich damit beschäftigt hast und nur noch abgleichen musstest. Eigentlich, okay.

    Passt das? Oder ist es am Ende doch nochmal in eine andere Richtung? Kommt der Baum mehr rein? Wie auch immer. Und ich glaube, dass was du dann im Turnier beschrieben hast, dich auch nochmal fast so ne Sklavisch dran zu halten. Nein, ich mach jetzt hier meinen Holz 5 und dann ist es nicht das Hybrid geworden als nächsten Schlag, sondern auch nochmal ein Holz 5, weil es dann eben nass war. Aber diese Strategie dann eben auch wirklich umzusetzen und im Grunde einfach... Ja, in dem Moment hört es sich nur noch nach Abspulen an irgendwo. Also so bisschen Flow-mäßig eigentlich. Oder?


    Ja, auf jeden Fall. Alles, was du weniger überlegen musst und dir Stress machen musst, kommt noch mal dazu, dass wir ja die 40-Sekunden-Regel haben und auch auf die Uhr genommen werden ab und zu mal, wenn man dann mal weiter hinten liegen sollte. Das spielt natürlich alles da rein, dass du eigentlich ja schon vorher weißt, was du tust oder was du tun möchtest. Natürlich musst du auch noch mal abwägen.

    Wind, wie auch immer, wo ist die Fahne, dass man da vielleicht nochmal was anderes macht, aber es gestaltet ist alles etwas easy.


    Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Routine, schön, dass du es ansprichst, war ja was, was wir Novus Antipetri intensiv geübt hatten auf dem Platz, auf der Uhr. Okay, bleib mal unter diesen 40 Sekunden. Du hattest so den Hang, ein Ticken drüber zu sein. Auch umal ja gezielt, du hattest es ja auch gesagt, okay, ich brauche das für die Deutschen, weil da kommen die schon und gucken. Oder die IAM, oder das war ja, glaube ich, letztes Jahr auch in Tschechien ein Thema. Dieses Thema, da bin ich auf der Uhr, das verursacht natürlich dann auch Stress wieder. Aber worauf ich jetzt zum Schluss nochmal drauf eingehen wollte, ist ja im Grunde, dass


    Ja.


    Training selber, weil das ist ja bei dir ganz spannend und aber auch da wieder im Grunde betrifft das jeden irgendwo, weil aus meiner Sicht haben wir bei dir immer zwei Blöcke. Einmal so ein Entwicklungsblock, wo wir immer gucken, okay in der Technik oder in anderen Bereichen, da wollen wir da und da hin oder müssen wir jetzt das und das das machen.

    Und auf der anderen Seite haben wir auch immer so Vorbereitungsblöcke. Also jetzt auf die deutschen Meisterschaften. Du hast es gerade schon bisschen angemerkt, vorbereitet. Jetzt steht IAM in Ratingen, International Amateur Meisterschaften. Der Damen vor der Tür im Düsseldorfer Golf Club Ratingen. Toller Golfplatz auch. Da hast du letztes Jahr schon gespielt.

    Nehm uns da vielleicht mal mit, weil das finde ich auch für alle, die die zuhören, ganz spannend, weil das ist ja eigentlich was, jeder Golfer und jede Golferin braucht. Also einmal diesen Teil langfristiger Entwicklung und eigentlich auch einmal diesen Teil, okay, jetzt steht ein Turnier an, was kann ich jetzt speziell für dieses Turnier tun? Nehm uns da vielleicht nochmal in diese Trainingsart und Weise, die wir ja für dich aufgebaut haben, mit und wie das dann in der Praxis für dich aussieht.


    Also ich war ja schon immer ein sehr technikaffiner Mensch. Also du bist der erste, der mich da mal ein bisschen von weg bekommen hat. Also auch wenn es immer wieder natürlich Kleinigkeiten geht und in den letzten zwei, drei Wochen höre ich ja auch immer das Gleiche. Ja, okay, du weißt die Drehung und achte da noch mal drauf und so weiter. Und dass man einfach nicht


    Auf jeden Fall, ja.


    wieder eine neue Baustelle aufmacht. weiß nicht, ob das dieses Jahr war oder war das letztes Jahr, du irgendwann mal gesagt hast, nee und jetzt ist erstmal Diskussion rum. Wir machen da keine neue Baustelle auf, sondern du konzentrierst dich jetzt da, da, da drauf. Und ja, das brauche ich halt auch. Und wir haben ganz viel am Rhythmus gearbeitet, dass man sich auf den Rhythmus konzentriert dann nur noch. Das habe ich auch.


    Vielen


    Das war beim Justin-um-letzten-Call, da ich das auch erwähnt. Da ging es auch bei jemandem drum, die dann immer wieder anfängt, Technikgedanken und überhaupt. Dann habe ich ihr auch erzählt, wenn du das 1, 2, 3, 4 dir innerlich kannst du keine Technik mehr denken. Es geht einfach nicht. Das mache ich auf dem Platz mittlerweile ganz extrem. Beim Patten ein bisschen anders, weil da wissen wir, dass ich mir immer die Entfernung vorsage, wie viele Meter ich zum Loch habe.

    dass ich dann das Gefühl dafür habe. Aber beim langen Spiel auf jeden Fall, dass wir dann eigentlich nur noch auf den Rhythmus achten und sagen, okay, trainiert haben wir vorher, wir haben uns gut vorbereitet und wenn halt mal ein Schlag schlecht wird, dann wird halt mal ein Schlag schlecht. Da muss ich auch nicht über Technik nachdenken, sondern einfach nochmal einen Probeschwung hinterher mit deinem Gefühl, was du eigentlich haben wolltest. Und jetzt direkt vor der IAM

    arbeiten wir halt dran, dass ich die Längen für die Part 3s drauf habe. Natürlich wieder vor Ort, es ist Wind, es ist nass, es ist trocken, ist dann halt nicht das Eisen 9, sondern Pitching Wedge oder sogar vielleicht so als Eisen 8, je nachdem, wo die Fahne steht, aber dass ich dann genau weiß, welche Länge ich da brauche. Letztes Jahr war das, kann ich mich dran erinnern, da war ich andauernd bei uns an der 17 hinten, das ist ein langes Part 3, weil das genau eine, ich weiß nicht mehr welches Turnier das war.

    Es waren, deutsche Meisterschaften, wo wir genau wussten, dass eine Paar 3 oder ist dann halt genau die Länge und dann habe ich halt da hinten speziell das Paar 3 dann praktisch bügt und mir versucht vorzustellen, dass ich dann da gerade stehe. Also diese Visualisierung mache ich auf der Dreigen Wänsch auch ab und zu, dass ich sage, okay, das haben wir auch geändert in unserer Vorbereitungsphase auf der Dreigen Wänsch, dass ich auf der Dreigen Wänsch immer drei

    mindestens drei Loch, vielleicht auch mal mehr, gedanklich einfach einen Schlag nach dem anderen mache, dass ich dann weiß, wenn ich jetzt auf den Platz gehe, das erwartet mich und den Schlag mache ich jetzt. Das ist halt gezieltes Platz- und Turniertraining dann.


    Das ist der eine Aspekt. Das heißt, klar unterteilt in ... technisch Langfristiges auf der einen Seite. Technik-Training ist immer langfristig. Und auf der anderen Seite ganz klar in ... Vorbereitungstraining. Du hast gerade ein bisschen an diesen paar Dreis ... angesprochen. Das haben wir jetzt für Ratingen auch wieder gemacht.

    Weil die Pa 3s schon sehr... Es sind 5 Pa 3s, auf dem Platz. Also schon eine Menge irgendwo und insofern auch entscheidend. Und teilweise sind sie sehr lang und wer Rating kennt... Man weiß wo ich mal zurückhänge. 17, 16, die 15 ist es, glaube ich. Das Pa 3, was so gefühlt 100 Meter bergab geht und gar nicht so lang ist irgendwie mit Wasser vor dem Grün noch und allem drum und dran. Das sind ja Dinge, die... Klar, dann jetzt... Die Bahn kann jetzt aufgrund der Besonderheit nicht so vorbereitet werden. Entschuldigung, aber...


    Da ist er kaputt, geht ja.


    Die anderen Dinge eben und auch das ja wieder, wenn ich das schon für mich festgelegt habe, dann ist das etwas, was ich im Grunde in der Proberunde noch für mich testen muss und dann weiß, je nach Bedingungen auf dem Platz ist das eben mein Schläger, den ich dann da schlage. Also ich glaube, diese Vorbereitung. Auch das ist ja wieder etwas, was jeder für sich mitnehmen kann. Ob es jetzt auf einem Heimatplatz ein Turnier ist oder ob es irgendwo anders ein Turnier ist. Im Grunde muss ich mir eben anschauen, was brauche ich für diesen Platz? Welche Schläge sind es? Ob es jetzt Paar Drei sind oder vielleicht lange Transportstärke oder sowas.

    Und die darf ich dann auch in meinen Training einbauen. Bei dir haben wir teilweise so gemacht, dass wir gesagt haben, du schlägst auf jeden Fall bei dir, wenn du zu Hause spielst, von den längsten Abschlägen ab. Bei dir war das auf jeden Fall eine Kernaufgaben. dich eben dran zu gewöhnen, lange Transportschläge nach vorne zu spielen und dich selber zu zwingen, immer wieder über das kurze Spiel den Score auch zusammenhalten zu müssen. Und das glaube ich, dann wieder etwas, was das kann wiederum jeder für sich umsetzen.


    Was mir gerade einfällt zu diesen Part 3s, was mir gestern so ein bisschen auch so aufgefallen ist, wann spielst du denn auf der Driving Range ein Pitching Wedge Eisen 9, Eisen 8 vom Tee? Aber auf dem Platz machst du das ja bei den Part 3s. Also man teet es ja immer auf. Das ist mir gestern irgendwie aufgefallen, ich tue ja jetzt hier auf der Driving Range ein Pitching Wedge auf, das mache ich doch sonst nie. Und dann habe gesagt, ja, und du bleibst jetzt auch dabei. Du fängst jetzt nicht an, Pitching Wedge Eisen 9, Eisen 8 so zu üben, sondern du übst es jetzt vom...


    Wir sind fertig.


    weil da ging es dann eben auch darum, mal ein Dreiviertel Eisenacht zu spielen. Ich weiß nicht, ist das die Fünf oder ich glaube Sechs oder was dieses Paar Drei, was so knapp 100 Meter ist. Vorne dran ganz eklige Bunker. Wenn die Fahne vorne ist, dann ist es halt ein Eisen Neun, falls ein bisschen Mitwind ist. Aber da musst du halt auch gut treffen. Da musst du auch selbstsicher sein. Für hinten, für Mitte ist es so ein Dreiviertel Eisenacht. Für hinten kann ich vielleicht ein normales Eisenacht spielen.


    Ja.


    dass ich das eigentlich dann zum Beispiel gestern auch vom Tief auf der Dreien Mensch geübt habe. Was mache ich jetzt sonst nie?


    Ja, stimmt. klar. keiner. absolut. Auch beim Einspielen nicht. Auf die Runde irgendwo. Ja. So und am Ende ist das ja Training. So. Und ich glaube, so darf es aufgeteilt werden. Manu, zum Schluss. Was steht noch an in der Saison? Was sind so Ziele, die du noch hast? Und dann...


    Genau.


    Es wird natürlich als nächstes die IAM in zehn Tagen. wenn ich jetzt nicht total versagen sollte, wovon ich jetzt nicht ausgehe, sondern ich möchte vorne wieder mitmischen, dann wäre ich auf jeden Fall Anfang August beim Vorbereitungswochenende dabei für die Nationalmannschaft, wo dann eben letztendlich auch entschieden wird, wer alles mitkommt. Ist man Platz eins bis drei in der Rangliste, ist man sicher in der Nationalmannschaft und ist man Platz vier und schlechter?

    kann auch jeder durch eine Wildcard vom Nationaltrainer ausgemustert werden. Und das war ja unser Ziel, das dieses Jahr vielleicht mal so zu machen, dass ich nicht ausgemustert werden kann, weil das schon passiert ist. wenn das dann klappen sollte, wir anfangen September die Europa-Mannschaftsmeisterschaft in Black Sea Rama.


    Genau, das ist die Nominierung sozusagen dafür. Die Folge strahlen wir jetzt wahrscheinlich etwas nach der IAM aus. Also insofern ist jetzt kein Druck aufgebaut, dass da irgendjemand sagen kann, so und so. Aber wir werden das natürlich beobachten und ich bin mir sicher, haben ganz bald dann ein viertes Interview als Dauer, als Stammengast. Das schauen wir mal. Auf jeden Fall.


    Ja.


    Hahaha!


    Das wäre mal ein No-Boom, Ich weiß nicht. Hast du jemanden schon dreimal gehabt? Ich glaub nicht, oder?


    Ich hab dich in Gabor dreimal. Also, schau mal. Was da, da. Ganz erwartungslos. Das ist der entscheidende Punkt, was daraus wird. Ganz zum Schluss noch mal, auch mit deiner Erfahrung. Das wäre mir noch mal ganz wichtig. Eine Sache, du allen Golfern, allen Golfern, allen, die jetzt zuhören für ihr eigenes Spiel mitgeben kannst, die


    Okay.


    Ja, genau!


    vielleicht bei dir funktioniert hat. hast ja auch sonst, du erlebst ja auch immer wieder, ich glaube du bist bei euch ja auch so eine Art Patin zum Einführen sozusagen in den Golfsport. Du hast viel Jugendtraining gegeben etc. Viel Erfahrung. Was ist so dein, ich weiß es gibt nicht diesen einen, aber dein einer Tipp für alle die zuhören für das eigene Golfspiel. Nochmal für die Saison.


    haben, was ich die Jahre davor nicht so in Entforderung gestellt hatte, sondern da war es eher so der Erfolg, den ich haben wollte. Dieses Jahr war es so ein bisschen mehr der Spaßfaktor, den wir auch ganz vorne angesetzt haben und über den Spaß dann den Erfolg zu kriegen. Und was für mich halt das Aller-Tollste ist am Golf, ist es eine wahnsinnig tolle Familie in Sportart. Egal wie gut die Familie ist, du kannst immer mit ihnen spielen, du hast jetzt auch zwei kleine Kinder.

    die Golf spielen, kannst mit denen spielen, obwohl du natürlich ganz anderes Golfspielst als sie. Das habe ich ja mit meinem Sohn auch gehabt. Der war dann auch im Baden-Württemberg-Kader, aber als der vier, fünf Jahre alt war, ist er dann auf Platz gegangen. So bei 50 und 100 Metern durfte er dann abschlagen. Mit meiner Mutter gespielt, Gott gib ihr noch ein paar Jahre, die ist jetzt 96, aber Golf spielen kann sie leider nicht mehr. Das fehlt ihr sehr, weil das eben diese

    Tolle Familiensportart ist und einfach dieses Genießen. Einfach geht raus und genießt es, dass wir überhaupt so eine tolle Sportart spielen können und regt euch nicht über Sachen auf, die ihr nicht ändern könnt. Bei dem letzten Schlag könnt ihr nicht mehr ändern.


    Das ist ein schöner Satz, da hast du völlig recht. Es ist im Grunde der perfekte Familiensport. Wir haben sogar einen Viererfleid als Familie mit beiden Kindern. Das darf in der Tat jeder mitnehmen. Der nächste Schlag ist nämlich der wichtigste. Und das hast du ja gerade auch nochmal mit deinen Erfahrungen von den deutschen Meisterschaften im Grunde dokumentiert, was dann daraus gekommen ist. Liebe Malone!

    Vielen Dank. Jetzt ist es fast eine Stunde geworden. Aber das war mir schon klar, weil du einfach eine Menge zu berichten hast. Und da ist eine Menge drin gewesen, was glaube ich jeder nochmal. Das ist ganz wichtig. Die, die sagen, die Händekäpnolen und deutsche Meisterschaften. Nein, es ist der Kontext einfach nur sozusagen. Und das, was du erzählt hast, kann im Grunde runtergebrochen werden. Für jedes Handicap, für jede Situation. Und das ist das Schöne daran.


    Echt der Wahnsinn!


    Und ohne euch hätte ich das nicht geschafft.


    Vielen Dank, das nehmen wir auch noch mit für alle die jetzt wollen wir nicht so hart ins Marketing rüber gehen aber natürlich wenn du deutsche Meisterin AK 50 werden willst wenn du hier gerade zuhörst dann meldest du dich bei uns ja wenn du die Nachfolgerin von dem Manon werden willst also vielen Dank Manon nochmal für deine Zeit für den Interviews man wahnsinnig viel Spaß mit dir zu trainieren und ich freue mich auf die weitere Saison und an alle die die zugehört haben

    Vielen Dank, dass du wieder dabei gewesen bist. Ich hoffe, du hast eine Menge mitnehmen können von der Manon, Erfahrung. Und nochmal, es lässt sich unterbrechen auf jedes Handicap, auf jede andere Situation, was wir hier besprochen haben, was Manon erzählt hat. in dem Sinne, bleibt gesund. Viel Spaß auf dem Golfplatz und dann bis nächste Woche zu einer neuen Podcast-Folge.


    Bis dann, tschüss!

     


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