In dieser Podcast-Folge spricht Fabian mit Unternehmer, Bestsellerautor und Golfspieler Andreas Buhr über die überraschenden Parallelen zwischen Unternehmertum und Golf. Gemeinsam zeigen sie, warum mentale Stärke, Gelassenheit und die richtige Denkweise nicht nur im Business, sondern auch auf dem Golfplatz über langfristigen Erfolg entscheiden.
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Darum geht es in dieser Podcastfolge:
In dieser Podcast-Folge spricht Fabian mit Unternehmer, Bestsellerautor und Golfspieler Andreas Buhr über die überraschenden Parallelen zwischen Unternehmertum und Golf. Gemeinsam zeigen sie, warum mentale Stärke, Gelassenheit und die richtige Denkweise nicht nur im Business, sondern auch auf dem Golfplatz über langfristigen Erfolg entscheiden.
Das erwartet dich in dieser Folge:
- Welche Gemeinsamkeiten erfolgreiche Unternehmer und erfolgreiche Golfer haben
- Warum zu hohe Erwartungen Leistung oft verhindern
- Weshalb Perfektionismus dich auf dem Golfplatz ausbremst
Was haben erfolgreiche Unternehmerinnen und erfolgreiche Golfer und Golferinnen gemeinsam? Darüber wollen wir mit meinem Freund, Golf-Freund und erfolgreichen Unternehmer, selber Golfspieler in einem wunderbaren Golf-Tour in Nüsseldorf in Hubelrad, Andreas Buhr sprechen.
Lieber Andreas, herzlich willkommen bei uns im Podcast. Ich freue mich sehr, dass du dir in einem eng getakteten Zeitplan heute Abend ein großes Webinar, nämlich während wir das hier aufnehmen, die Zeit für uns nimmst, uns einmal mitzunehmen in die Gedankenwelt der Unternehmer und Unternehmerinnen, die du auch ja berätst. Du bist selber einer. Also da freue ich mich sehr drauf. Und vielleicht kannst du ich habe jetzt in der Tat keine Lobhudelei für dich vorbereitet. Aber vielleicht kannst du dich einmal ganz kurz selber vorstellen. Viele kennen dich.
Ja.
Aber wer bist du? Was machst du? Wem gehörst du? Wie man früher in Heidelberg gesagt hat.
Also ich bin Andreas Buhr, bin auch Golfspieler, Hobbygolfer, das vorab, das könnte uns verbinden. Ich bin Unternehmer, ich habe mein zweites Unternehmen vor dem Jahr verkauft. Ich finde ja immer, dass die oberste Zielsetzung sein muss, auch so zu agieren, dass du irgendwann schrittweise entbehrlich bist. Das habe ich zweimal jetzt gemacht.
Und aktuell arbeite ich als Unternehmermentor und Redner. Wenn du so willst, ich bin das erste Mal in meinem Leben solo selbstständig. Das war ich nie. Ich immer Unternehmer und habe Gehälter bezahlt. Jetzt bezahle ich nur noch mich selbst.
Okay, du hast die Kontenregel eingeführt. Erst mal dich selber bezahlen am Anfang des Monats. Sehr schön. Andreas, du hast ein neues Buch geschrieben. Bewusst erfolgreich. Du hast viele andere Bücher schon geschrieben. Das Buch hat mich noch mal wieder, wir kennen uns ja schon lange, wir verfolgen uns gegenseitig, mal aufhorchen lassen. habe ich mir gedacht, das passt doch zu 100 % eigentlich auf den Golfplatz. Eigentlich ist es aus Golfversicht geschrieben für Unternehmer. Aber nimm uns mal mit.
Du bist selber Golfer, Unternehmer. Was hat dich Golf, ich sag jetzt mal, erstmal vielleicht auch über dich selbst gelehrt, das dir dann später auch als Unternehmer geholfen hat, wenn du da vom Golfplatz wieder nach Hause kommst.
Sagen wir mal so, es gibt ein paar Dinge, die will ich einfach nicht wahrhaben. Ich will sie nicht akzeptieren, es wäre besser, ich würde es akzeptieren, aber ich kann es noch nicht so richtig. Und das ist, dass ich das nicht erzwingen kann. Also ich bin ja angetreten, als ich vor sechs, sieben Jahren, sieben, acht Jahren gesagt habe, ich will das jetzt wirklich lernen.
Hahaha!
Ich bin dann Spätberufner. habe mit Anfang 50 die Platzreife gemacht. sage mal, wenn du mit Anfang 50 Schwimmen lernst, kannst du hoffen, dass du nicht untergehst. Wer mit Anfang 50 das Fahrradfahren lernt, kann froh sein, wer in die Umfeld. Ich habe mit Anfang 50 das Gehorscht werden gesagt. Klar muss ich einstellig werden. Ist ja klar, was denn sonst? Mach mal Platz, gib mal ein Eisen sieben, wird schon. Das geht sozusagen natürlich nicht. Und das ärgert mich, dass das nicht funktioniert. Ich habe festgestellt,
Logisch, klar, Genau, genau, wird schon gehen.
dass es manchmal besser ist, sich den Druck zu nehmen und dass es dann plötzlich läuft. Und das kannst du auf das Tagesgeschäft im Business ganz gut übertragen. Ich habe einen sehr guten Rednerkollegen, der schon lange nicht mehr arbeitet und der zu mir gesagt hat, er war immer dann am besten, wenn er sich am wenigsten vorgenommen hat.
Und da ist was dran. Also eine lockere Konzentriertheit zu haben, eine konzentrierte Lockerheit zu haben beim Arbeiten. Das finde ich gut. Im Flow zu sein. So eine Art Grundtonus zu haben. Nicht zu überpacen, nicht zu unterpacen. Ich glaube, das können wir gut als Parallele zwischen Business und Golf finden.
Absolut. Ja, absolut. Das ist ja auch, ich glaube, ein Problem von erfolgreichen Unternehmerinnen Unternehmern, die dann denken so, ich hab doch hier ein Geschäft, konnte ich, ich will nach dahin, dann wusste ich ganz klar, die Schritte muss ich gehen. Die dann auf dem Golfplatz stehen, so wie du, gib mal her, Eisen 7 sieht doch so einfach aus. Und die dann merken, es ist bisschen komplexer. Und das führt mich direkt zur nächsten Frage, weil das Business lebt ja irgendwie von Zielen, Forecast, gewissen Erwartungen, wenn wir jetzt den Schritt gehen.
Du machst heute Abend ein Webinar, weißt, wenn ich so viele Teilnehmer da drin habe, dann werden sich wahrscheinlich so und so viele intensiver mit mir danach noch mal beschäftigen. Wenn du die richtige Zielgruppe angesprochen hast, was du getan hast. Auf dem Golfplatz, du hast es gerade angesprochen, ruiniert es ja im Grunde genau das, nämlich diese hohe Erwartungshaltung. Also wie schaffst du es, diesen Widerspruch für dich ...
vielleicht zwischen eine gewisse Erwartung haben und dann doch loszulassen. Ist ja auch ein Thema in deinem Buch. Wie hast du es geschafft, oder vielleicht auch noch nicht geschafft, das aufzulösen?
Also ich glaube ich bin dabei das immer besser hinzukriegen. Ich bin da selber in Progress und wahrscheinlich gibt es auch diesen optimalen Weg gar nicht. Ich will die Frage auf einer anderen Ebene nochmal aufgreifen und beantworten. Es ist am Ende glaube ich nicht eine Frage von KPIs, von Zielen, von Prozessen, Maßnahmen, Leuten und so weiter. Erstreng genommen, Fabian, ist das alles langweilig.
Das ist langweiliger Kram. Das ist ungefähr genauso, als wenn ich mit dir auf dem Golfplatz darüber diskutiere, ist das Pitching-Rate jetzt 46 oder 44 Grad gebohrt? Das ist ja offensichtlich die Frage des Herstellers. Ich würde das auf das Business bezogen eher so beantworten wollen, dass es eine Frage wie groß du denken kannst. Was ist der Stern, du folgst? Wozu machst du das? Wofür ist das gut?
Endlich sagt es weiter.
Unternehmen sind nicht dafür da, Gewinne zu machen. Unternehmen sind dafür da, das Leben von Menschen zu verbessern, Kunden Probleme zu lösen, Anreize für besseres Leben zu schaffen oder Pflaster zu kleben, also Schmerzen irgendwie wegzumachen. oder beides. Das ist Sinn und Zweck der Unternehmen und dafür müssen sie profitabel sein, denn wenn sie nicht profitabel sind, können sie morgen diesen Job nicht machen. Ich sage sehr stark vereinfacht, die Gewinne von heute sind die Kosten von morgen.
Er heute Gewinne macht, der Cash-Hand ist im Spiel. Und so würde ich es aufs Business bezogen sagen. ja, dann ist die Frage, bist du ein Elon Musk, der sagt, wir wollen den Mars bevölkern und deswegen habe ich wiederverwendbare Raketen entwickelt? Oder bist du ein Steve Jobs, der sagt, ich möchte iPhone beziehungsweise Telefon
Kassettenrekorde, wir haben ja so einen Workman. Ich sagen, ich weiß schon gar nicht mehr, ich möchte das möglichst in einem Gerät haben. Und dann hast du irgendwas weltverändert. Oder sind es andere Dinge? wenn ja, welche Dinge sind das? Tiger Woods ist mal gefragt worden. Der Vater von Tiger Woods, weshalb er als der Tiger beim Patten war, immer regelmäßig das Bag umgeschmissen hat.
All in one.
Ja.
und dafür gesorgt, dass Tiger dann eben unbeeindruckt seine Paz gespielt hat. Ich weiß nicht, ob die Story wahr ist, du weißt es wahrscheinlich. Und dann hat er geantwortet, ich wollte, dass aus ihm ein besserer Mensch wird. Also, die Frage ist immer, wie hoch ist jetzt das Ziel, das du hast, dem du folgst? Und dann hast du natürlich mit KPIs zu tun. Du hast mit Planungen zu tun, Zielsetzungen. Aber dann ist es nicht des Zielwillens ...
oder der KPI wählen, sondern weil du einem höheren Ziel dient, weil du ein Oberziel hast.
Ist das so dieser innere Meister, du auch in deinem Buch beschreibst, der irgendwie, ich sag mal, merkt, okay, mit dieser reinen Logik, ist mein Ziel, da will ich hin, da stoße ich an Grenzen, da komme ich nicht weiter. Ist das ein bisschen?
Ja, ist ja so, erreichte Ziele bekommen Junge. Kaum hast du einen Gipfel erreicht, dann kannst du von da oben andere Gipfel sehen. Und wer das mal verstanden hat, der weiß, es gibt wahrscheinlich kein Endziel unserer Reise. Wir sind alle sozusagen auf dem Weg und werden Ziele erreichen, Ziele verfehlen und so weiter. Und dieser innere Meister, den ich in dem Buch beschreibe, ist nichts anderes als Klein Fuzilein. Und Klein Fuzilein ist der innere Dialog, den du auch kennst.
Es gibt kein Ende.
Das ist der kleine, der auf deiner Schulter sitzt und der ständig Dinge in Frage stellt und sagt, muss das sein, willst du das machen, ja, nein, lass die Finger davon. Das ist im Prinzip der Meister. ich habe ihn dort in meinem Buch nach den zwölf Kapiteln als jemanden beschrieben, der dir die passende Frage stellt. Denn die Mutter aller Antworten ist die passende Frage.
bist doch müde, komm mach doch mal Pause.
Wenn du eine Antwort willst, brauchst du die Frage dafür. Die Qualität der Frage ist verantwortlich dafür, welche Qualität die Antwort und damit dein Leben hat. Diese Auseinandersetzung wünsche ich jedem. Es hat mir vor zwei Tagen jemand gesagt, es gibt ganz viele, die haben das gar nicht. Die sitzen in Düsseldorf-Bild und lesen Express und essen ein Brötchen, gehen abends bisschen sappen und gehen ins Bett. Das ist natürlich auch ein Weg. Nur wenn du diese Themen innerlich hast ...
und du beschäftigst dich mit dem Sinn des Seins und mit dem Sinn des Daseins und wofür sind wir gemacht worden und so weiter, dann wäre es gut auch eine Antwort zu finden.
würde auf jeden Fall helfen.
Also die Frage nicht zu haben hilft. Aber wenn du sie hast, solltest du eine Antwort geben. Und die Antwort ist übrigens nicht... Achtung, die Antwort ist für mich nicht noch ein Auto, noch ein Haus, noch eine Uhr, noch ein Boot. Das sind alles bedingte Glücksspielchen. Wenn ich das Auto habe, dann, wenn ich die Uhr habe, dann, wenn ich einstellig Golf spiele, dann... Ich mache mal so, dann habe ich das auf der Karte. Ich sage, das ist bedingtes Glück.
Ja und
Dann bin ich glücklich.
Und das ist nur so lange wirksam, bis du es hast. Und kaum hast du es, geht es ja weiter. Und wie geht es jetzt weiter? Wenn du das irgendwann verstanden hast, ist glaube ich, ganz gut, den inneren Reichtum und den äußeren Reichtum zu verheiraten.
Ja, auf jeden Fall. Trotzdem auf diesem Weg und dieser Weg geht ja irgendwo immer zu einem Ziel, also zu einem Ergebnis. Und dann kommen wir ja doch immer wieder mal an den Punkt, weil wir eben nicht immer diesen inneren Meister haben oder auf ihn hören oder vielleicht auch in unserer westlichen Welt nicht diese Spiritualität haben irgendwo, dass wir Ergebnisdruck spüren und
Wir alle wissen aus dem Sport, aus dem Unternehmen heraus, aus dem Job, wo auch immer, immer wenn wir Ergebnisdruck haben, also ein Ergebnis besonders stark wollen. Gerade läuft Fußball-Weltmeisterschaft. Wir können es da wieder jeden Tag sehen im Fernsehen live. Das killt Leistung. So, jetzt bist du selber auch golfer, leidenschaftlicher golfer. Wie gehst du damit und was hast du für dich vielleicht auch in deinem Unternehmen gelernt, wenn da mal so drei Löcher...
Ich darf es mal unter Sportlern sagen, so richtig scheiße sind die ersten drei Bahnen. So was machst du mit zum Tag? Was machst du mit so einer 18-Loch-Runde? Und was hast du für dich, dein Unternehmen, für deine Mitarbeiterführung, für dich als Selbstführung davon übernommen?
Ja, ja,
Also wenn ich die ersten drei Bahnen verhaue, dann höre ich auf. Nehme ich den Ball auf, sage ich nein. Also kurzum, wer was wagt, der kann verlieren. Und verlieren heißt, du hast vielleicht ein Loch verstochen, hast einen Pad verschoben, einen Drei verzogen, was auch immer. In der Golfersprache zu bleiben ist ja deine ...
Hahaha!
Podcast-Hörer, hier zuschauen und zuhören. Und im Business ist das eben auch so. Du hast einen Deal nicht geklost, hast einen Mitarbeiter verloren, dein CHM rauscht ab, hast Ziele nicht erreicht. So. Das gehört eben mit dazu. Und dann ist die Frage Einatmen, Ausatmen, Nacht drüber schlafen und dann geht's weiter. Dann geht's irgendwie weiter. Ich glaube ja, dass Perfektion Aggression schafft. Alles, was du perfektioniert an Ergebnis erwartest, produziert Enttäuschung.
Und eine Enttäuschung ist immer das Ende einer Täuschung. Wer ist jetzt für diese Erwartungen verantwortlich? Wer ist für diese Erwartungshaltung verantwortlich? Wir selbst. können wir also Enttäuschungen vermeiden, indem wir die Erwartungen reduzieren. Das ist ja erwartungsfrei spielen nach deiner Lehre und das ist für uns. Macht ihr deine Ziele klar und handele frei davon. Also Spannung ja.
Gas geben, ja. Mit Spaß, mit Freude. Und du brauchst so eine Art Restlockerheit. Du musst dann auch, sag mal, sein, der Lage sein, dich selbst zu lachen. Ich glaube übrigens, das muss ich auch mal klar sagen, fest daran, dass es, wenn du jung bist und Erfolg haben willst, Phasen in deinem Leben gibt, da hast du keine Life-Work-Balance. Da hast du auch keinen Raum für Spiritualität. Ich kenne viele Mitzwanziger, die sagen, hätte ich gerne,
Ich muss jetzt irgendwie, ich muss, muss, muss eine bestimmte Flughöhe erreichen. Da mach ich einen Haken dran. Dann kommen irgendwann andere Lebensphasen. Familiengründung, du hast Kinder, du hast vielleicht auch andere Freundes. Der Freundeskreis verändert sich. Und dann kann auch die Dimension sich verändern. Ich kann mich gut erinnern, als ich mit 34 das erste Mal Vater wurde, mit 40 das zweite Mal, hat sich meine Prioritätenliste verändert.
Durch die Kinder hatte ich eine Dimension mehr. Es waren andere Aufgaben da. Das Geschäft war nach wie vor wichtig. Aber es war eben, Entscheidung zu treffen, mache ich heute Abend ein Recruiting, mache ich ein Webinar, mache ich heute Abend irgendwas oder gehe ich mit meinen Kindern ins Kino? Und das ist eine Wertediskussion, die musst du für dich klären. Und jetzt bin ich im Herbst meines beruflichen Schaffens, da sind meine Kinder erwachsen. Wenn ich von denen was will, muss ich die anrufen. Und dann fragen die, was gibt's?
Ja, Papa, schreib mal WhatsApp schnell, ich im Meeting.
Was ist hier los? Was gibt's? Da sind die im Meeting, haben für mich keine Zeit. Und dann hast du die Gelegenheit, noch mal in der Retrospektive dieses Buch zu schreiben, was am Ende ja ein wohlmeinendes Gesamtwerk ist, das es eben beide Seiten braucht. Es braucht den Business-Teil, den Gasgeb-Teil, den Hebel auf den Tisch legen, den Macher-Teil und es braucht trotzdem den Rückzug.
Also der spirituelle Weg ist der Weg, dich mit dir selbst zu befreunden. Mich mit dir selbst zu umarmen. Und die Dinge gut zu finden, die du gemacht hast. Und dann auch Frieden mit dir zu schließen. Beide Seiten brauchen
Ja, absolut. Du hast da gerade trotzdem was angesprochen. Entwicklung langfristig ist ja auf dem Golfplatz auch so. Natürlich als Anfänger habe ich schnell Fortschritte. Irgendwann werden sie kleiner. Die Fortschritte. Du merkst es selber. ich sage mal, in einem Bereich, wo die Schritte nicht mehr ganz so groß sind, wenn du dich verbessern möchtest. Ja, aber das ist ja auch was so. Unternehmer und Golfer, wie hältst du für dich die Motivation hoch, wenn vielleicht auch die Fortschritte
Ja, ja, ja.
Ich roh's nach oben.
klein, vielleicht sogar unsichtbar klein sind und du doch dieses Ziel da irgendwo da hinten hast, wo du hin willst. Wie schaffst du das? Wie kannst du das schaffen?
Also es ist für mich persönlich ganz vergleichbar auch mit meinem Geschäftsumfeld, überhaupt mit meinem gesamten Umfeld enorm wichtig, mit dem ich mich umgebe. Und ich bin bei uns auf der Golfanlage deswegen gerne, weil der Kern vom Kern der Anlage Sport ist. Und ich habe da 23-jährige Bundesligaspieler. Wir sponsoren eine 23-jährige Ladies European Tour-Spielerin, mit der ich letztens halte ich fest, dass Generationen-Turnier spielt und ihr mich jetzt wart.
Ja, bei euch hobe gerade, tolle Frage hier. Ja, ja.
Ich hab's gesehen auf Instagram, dein Foto. Ja.
Ob ich das mit ihr spielen will, ich hatte gar keine Zeit, aber ruckzuck war ich an der Eins und wir haben mit sieben unter das Turnier gewonnen. Wir haben, glaube ich, drei Paz von mir genommen und einen Abschlag der Rest von ihr. Was ich damit sagen will, für mich ist als der Sporttyp wichtig, dass ich Leute mich herum habe, die das einfach besser können. Das inspiriert mich, wenn die Leute neben mir Bälle schlagen und du hörst die Eisen gar nicht.
Du hörst die gar nicht. Hat er jetzt geschlagen? Hab ich nicht gehört. Wo ist der Ball schon weg? Hab ich nicht gesehen. Das finde ich sensationell. Also ich bin so jemand, mich motiviert das. Ich sage, es funktioniert. Also auch weiter rein. Vielleicht triffst du auch mal ein.
Hm, okay, so bestes Umfeld suchen für dich irgendwo, ja?
Für mich ist das wichtig, auch unternehmerisch. Without networking it's not working. Ich jedem, der unternehmerisch weiterkommen will, du brauchst Leute, die das, was du als Challenge hast, schon hinter sich haben. Die das schon gemeistert haben, die wissen, wohin du kommst. Das auch bisschen mein Mentorenprogramm, was ich entwickelt habe. Die Leute haben Fragen, sie wissen nicht, mit wem sie quatschen können. Sie können mit Mitarbeitern nicht reden, sie können mit Kunden nicht reden. Sie können mit ihren Frauen, mit ihren Partnern nicht alles besprechen. Also brauche ich jemanden, mit dem ich, sage mal, auf Augen
mich über die Themen unterhalte und der kein Interesse hat außer mich weiterzubringen oder mich zu triggern und das ist sozusagen auch der gemeinsame Nenner umgibt dich mit Menschen die dich inspirieren. Umgibt dich mit Menschen die Dinge besser können also die dich ziehen, empowern, das für dich für die Golfwiese für mich in Anspruch nehmen und das gilt geschäftlich genauso.
Du hast dein Buch bewusst erfolgreiches im Hintergrund. wenn wir das hier aufnehmen. packen den Link auch nochmal rein zufällig. Wobei wir das Video hier nicht irgendwo posten. Aber auf der anderen Seite, ja, wir packen den Link auch nochmal in die Show Notes. Ich kann es nur empfehlen. Weil es tatsächlich viel auch zu meiner Erwartungslos-Golfen-Strategie ja für Golfer beinhaltet. Einzelthemen, die du auch gerade angesprochen hast. Gutes Netzwerk, gutes Umfeld, was einen pusht, was einem hilft. Also was einen vielleicht auch bisschen positiv unter Druck setzt.
Ja, zufällig. Rein zufällig habe ich das da hingestellt.
Was wir immer wieder erleben und ich glaube heutzutage sowohl in Unternehmen, durch die Social Media Welt geprägt, aber vor allem auf dem Golfplatz nehme ich das immer wieder wahr, bei unseren Kunden in der Akademie, bei unseren Schülern in der Akademie, wenn ich mit Golfern spreche, ist das Thema Perfektionismus. Dass die Leute, die wollen den perfekten Schwung, die wollen jeden Ball perfekt treffen, Unternehmer, die die perfekte Website und die perfekte Präsentation, wie auch immer haben wollen. Hast du gelernt für dich,
auf allen oder zumindest mal Unternehmer und Sportebene auch mal gut genug auch gut sein zu lassen für dich, also auch damit mal zufrieden zu sein.
ist schwer. Ich gebe es ehrlich zu, ist schwer. allen Dingen, wenn wir uns das mal rein technisch und rein von den Zahlen anschauen, immer so eine Zahl nehmen. 82 Prozent aller Unternehmen in Deutschland haben einen Außenumsatz, kleiner als 2 Millionen. Vier von fünf Unternehmen machen einen Außenumsatz, der kleiner als 2 Millionen. Du kannst auch sagen, 99 von 100 machen einen Außenumsatz, der ist kleiner als 50 Millionen.
Also es sind jetzt immer kleine Unternehmen, die du hast. Warum ich das sage ist, weil wenn du ein kleiner Unternehmer bist, sagen wir mal zwei Millionen oder weniger, nehmen wir mal die erste Zahl, dann hast du selten ein Team, das größer ist als eine Fußballmannschaft. Manchmal eine Jugendmannschaft, kleine Tore, sieben, acht, neun, zehn Personen.
Wenn du jetzt sozusagen der Spielertrainer da bist, du hast selber gekickt, bist jetzt der Trainer deiner Mannschaft, du gehst noch bei entscheidenden Deals mit in die Pitches rein und so weiter, da hast du doch natürlich einen Anspruch. Fabian Bünkler will das in Anführungsstrichen perfekt machen. Das muss natürlich super sein, wenn du da mit bist. Also was passiert in vielen Fällen, wir schließen von uns auf andere. Wir denken, das ist für uns perfekt. Also bitteschön.
Ich erkenne mich wieder, ja?
Klar,
Ihr sieben, ihr zehn, ihr zwölf macht das auch so perfekt. Und in dem Moment, wo du diesen Anspruch überträgst auf andere, wirst du in der Führung ungerecht. Deswegen ist meine, es ist eigentlich ein bisschen ein Dilemma. Nämlich erstens, musst wissen, dass es diese Perfektion nicht gibt. Denn wer will sagen, ob das, was du als perfekt empfindest, wirklich perfekt ist, gibt ja für andere nicht sagen, hör mal, das ist ja höchstens die Hälfte von dem, geht. Weil die einen ganz anderen Maßstab haben.
Mhm. Mhm.
Ich bin darauf gekommen, weil ich meinen früheren BWL-Prof Hermann Simon interviewt habe. Ich habe meinen BWL bei Hermann Simon studiert, Simon Kucher und Partners, und den habe ich besucht in Bonn. Der ist ein paar Jahre älter als wir und viel erfolgreicher vom Umsatz, größeres Unternehmen und so weiter. Den habe ich gefragt, sag mal Hermann, wie ist das eigentlich? Du hast 100 Prozent Anspruch, es kommen 80 Prozent raus, wie kommst du zurecht? Ich sagte, mir reichen 70.
Man war es unter Interview zu Ende. Wir reichen 70. Das heißt also, der ist schon bei 70 Prozent. Geh mal ein bisschen runter vom Gas. Wenn die Leute 70 machen von 100, die du erwartest, ist das okay. Das bedeutet, das Dilemma ist, du siehst die Fehler und ich sag dir, das Dilemma wird aufgelöst, indem du auf die 70 guckst, gut laufen, auf die 80, die gut laufen.
Und gut, better sind wir jetzt. Also was läuft schon gut und was geht das nächste Mal vielleicht besser? Und ich lebe damit, dass die Perfektion nicht wirklich gibt, sondern es gibt den Prozess auf den Weg dahin. Manchmal kommt man dicht dran, aber meistens nicht.
bewusst, bewusst erfolgreich sozusagen so ja, ja das ist doch ein schön, also das können alle Golfer mitnehmen. Ja, wenn 70 Prozent der Schläger auf der Runde gelungen sind, puh, das wäre ja schon viel würde ich sagen, ja, also wahrscheinlich sind es eher 30. Wenn wir Golfer 30 haben, die gelungen sind, dann 30 Prozent, dann ist es glaube ich schon eine gute Runde gewesen.
Du hast es ja eben gesagt, Frage des Anspruchs. Und wenn die Pro-Golfer, die absoluten Top-Golfer sagen, sie haben manchmal ganze Runden, wo sie keine fünf gute Schläge haben, dann bin ich weit von den 30 Prozent entfernt.
Ja.
Deine vier Guten sind ja genommen worden bei dem Scramble, dass du gewonnen hast, ja? Mit der Sophie. Immerhin, besser als nur drei. Ja, guck. Guck, guck. Schön an die Fahne gesetzt. So soll's sein. Mein Bester, du musst gleich weiter. Ich weiß, du hast es dir aus dem Rippen geschnitten heute. Vielen Dank schon mal. Eine letzte Frage gleich für deine Zeit, lieber Andreas. Ich wünsche dir heute Abend bei deinem Webinar viel Erfolg.
Drei Patz, ein Abschlag.
Der Abschlag
Genau.
Dein Buch bewusst erfolgreich werden wir verlinken. Aber was kannst du noch als du selber? Sportler im Herzen, ambitionierter Golfer. Ich weiß noch die Mallorca-Reise mit dir, sehr genossen, die wir verbringen durften. Und wenn du nur eine Sache aus deinem Unternehmer-Mindset, ich sag mal so weitergeben dürftest an uns Golfer, was wäre das? Was würdest du uns raten? Was würdest du uns auf diesem Weg mitgeben für eine weitere erfolgreiche Golfsaison?
Wenn du kannst, verlieb dich. Verlieb dich in das Spiel, verlieb dich in das Ziel, in das Spiel, in deine Eisensieben, in deine Bälle, in alles das verlieb dich. Denn dem Verlieb schiebt sich der Weg unter die Füße.
Das ist sehr schön. Ein schöner Satz zum Ende. Und ich glaube, wir alle lieben Golf. Insofern passt der sehr gut und wir dürfen uns immer ein bisschen mehr verlieben in diesen Sport. Denn dann wird es irgendwie auch leicht und macht Freude. Lieber Andreas, ich bedanke mich für deine Zeit. Ich glaube, da war eine Menge drin. Wenn man es nochmal hört und reinhört, was wir so für den Golfplatz übernehmen können, aus Unternehmertum, aus Unternehmerdenken. Ich bedanke mich sehr für deine Zeit. Ich wünsche dir heute Abend viel Erfolg. Ich freue mich, wenn wir uns Mitte September beim
Ja, da sehen wir
jetzt vor Kitzturnier sehen. sind wir beide ja als Botschafter, du da sehr, aktiv, ich als Botschafter aktiv, da freue ich mich schon drauf. Und in dem Sinne wünsche ich dir jetzt einen bewusst erfolgreichen Resttag, bewusst erfolgreiches Webinar heute Abend und du lässt, wenn du 70 Prozent hast, darfst du zufrieden sein heute Abend. Kirk, perfekt, Andreas, ich danke dir.
Wohl!
Hier ist mein Skip für heute Abend. klar. bis dann. Alles Gute.
An euch vielen Dank fürs Zuhören. Ihr habt eine Menge mitgenommen von Andreas. Bewusst erfolgreich sein neues Buch. Auch nicht nur für Unternehmer, sondern auch für alle die, sich interessieren. Wie kann ich dieses Gedankengut denn auf mich übertragen? Und da ist eine Menge drin. Also holt euch das Buch. Das verlinken wir. Und in dem Sinne, wir hören uns nächste Woche. Sonntag wieder im nächsten Podcast. Bleibt gesund, macht's gut. Viel Spaß auf dem Golfplatz. Andreas, danke dir. Ciao, ciao.

